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1962 - Das Hotel und restaurant Hubert Bodendiek.



Gaststätte und Hotel "Bodendiek"

Es gab eine Zeit vor dem "Havanna" an der Donnerschweer Straße 8. Diese Zeit ist eng verbunden mit dem Namen Bodendiek. 1901 hatte Adolf Bodendiek den Gasthof mit dem Namen "Bürgerhaus" von Heinrich Franksen gekauft. 1926 erhielt die Gaststätte mit Fremdenzimmern den Namen "Erlanger Reifbräu" und nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Familienname "Bodendiek" zum Markenzeichen und Namensgeber. Neben dem Hotel gab es noch eine öffentliche Waage und eine Tankstelle.

Das Hotel Bodendiek war bis zum Umzug des Kramermarktes 1963 zur Weser-Ems-Halle fester Bestandteil der Feierlichkeiten des Marktes. Die Kramermarkt-Bebauung berührte fast die Eingangstür. Für die Gäste des Hotels gab es nur ein Rezept: Runtergehen und im Restaurant mitfeiern.



HUBERTUS BODENDIEK, genannt Hubert, (*1913) übernahm das Hotel
von seinem gegen Ende des zweiten Weltkriegs verstorbenen Vater Adolf. Statt im gelernten Kaufmannsberuf hatte er in den 1930er Jahren in Hannover als Kellner gearbeitet. Zurück in Oldenburg heiratete er Minna Schmidt aus Apen, die im "Neuen Haus" den Beruf der Köchin erlernt hatte. Die ideale Verbindung. Gemeinsam meisterten sie die schwere Nachkriegszeit. 1968 ging das Ehepaar in den Ruhestand.

Bild rechts: Hubertus (Hubert) Bodendiek




 


1959

Die Gastraum




1959

Das Klubzimmer


Im Hintergrund die Fahne des Verbandes der hier bei Bodendiek tagenden Schausteller Oldenburgs.




1959

Das Restaurant


Nachdem die Bodendieks 1968 in den verdienten Ruhestand gingen wurde das Haus verpachtet. Als erstes indische Restaurant Oldenburgs wurde das "Calcutta" an der Donnerschweer Straße 8 eröffnet. Einen kleinen Bodendiek-"Ableger" gab es aber doch noch zur Kramermarkszeit. Bis vor einigen Jahren hat Hubertus Bodendiek noch eine kleine Schankbude auf dem Kramermarkt betrieben.



Café und Bistro Havanna >>> Seite 2 von 2