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NDR - Studio Oldenburg

1960 - Das NDR-Studio Oldenburg nach dem Um- und Erweiterungsbau an der Jägerstraße 1955. Die Adolf-Grimme-Straße wurde erst später angelegt.



Das Studio Oldenburg des NDR

1950 als das Oldenburger Studio gegründet wurde, empfingen die Hörer aus Norddeutschland ihre Hörfunksendungen (Fernsehen gab es noch nicht) vom NWDR, dem Nordwestdeutschen Rundfunk. 1950 richtete der NWDR in Oldenburg ein Hörfunk-Studio ein. Der damalige Intendant des NWDR in Hamburg, Willy Troester, bezeichnete am 9. Mai 1950, der Einweihung des Oldenburger Studios,
die Aufgabe so: "Es soll
(das Studio) dafür sorgen, das die einzelnen Gebiete Nordwestdeutschlands in den NWDR-Programmen zu Wort kommen. Oldenburg soll einen eigenen Übertragungswagen erhalten und ein späteres Oldenburger Regionalprogramm ist nicht unmöglich".



1970 - Blick ins große Sprecher-Studio.



Dr. Walter Weymann-Weyhe, der erste Leiter des Studio Oldenburg, fing am 1. Mai 1950 in einem kleinen Studio auf dem Gelände des historischen Ziegelhofs an. Seine ersten Mitarbeiter waren eine Sekretärin und ein Techniker. Zunächst leitete man die Nachrichten und Beiträge an das Funkhaus Hamburg weiter. Aber bereits 1951 begann man regelmäßig mit Hörfunk-Eigenprogrammen,
wie "Von Marsch, Moor und Geest" und "Die Presseschau". In dem kleinen Studio am Ziegelhof wurde mit einem kleinem Budget, aber großer Begeisterung gearbeitet.
1955 wurde durch einem Staatsvertrag die Trennung des NWDR in den Norddeutsche Rundfunk (NDR) und den Westdeutschen Rundfunk (WDR) vollzogen. Damit erhielt das Studio Oldenburg eine größere Bedeutung, mehr Mitarbeiter und das Studio an der Jägerstraße wurde baulich erheblich erweitert.



1954 - Der NWDR-Reportagewagen als Glücksbringer. Eine Hörerin hatte in einer Lotterie gewonnen.



Danach wurden weitere Redaktionen eingerichtet und die Technik ausgebaut und ein eigener Übertragungswagen war im Einsatz. 1960 hatte das Studio Oldenburg bereits täglich eine Stunde Sendezeit für Regionalsendungen. Das Studio Oldenburg hatte sich in der Region etabliert und war überall anerkannt. So veranstaltete es u.a. zusammen mit dem Oldenburger Kunstverein Schloßkonzerte mit Orchestern und Solisten von Weltruf. Diese Konzerte wurden in den dritten Programm des Hörfunks ausgestrahlt.



1969 - Ein Hörfunk-Übertragungswagen vor dem Kernkraftwerk Lingen.



Zu den Hörfunkredaktionen kam 1961 eine Fernsehredaktion. Sie arbeitete in den ersten Jahren vornehmlich für das aktuelle Regionalprogramm. Mit der Sendung "Vom Nachbarn jenseits der Grenze" kam die Berichterstattung aus den Niederlanden dazu. Um diese vielfältigen Aufgaben zu erfüllen hatte das Studio 1970 bereits dreißig Mitarbeiter u.a. wurden Redakteure , Autoren , Reporter, Kameraleute, Toningenieure, Aufnahmeleiter, Sprecher beschäftigt.



1969 - Bei jedem Wetter unterwegs: Ein Oldenburger Kamerateam in Elsfleth.



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DIE LEITER DES
NDR-STUDIOS OLDENBURG
VON 1950 BIS 2017
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Dr. Walter Weymann-Weyhe
Walter Schudnagis
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Waltraud Luschny
Martin Reckweg
Holger Ahäuser
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1965 - Darsteller der August-Hinrichs-Bühne bei Aufnahmen eines Niederdeutschen Hörspiels im NDR-Studio.



Heute ist das Studio Oldenburg mit ca. 30 Mitarbeiter, zwei Hörfunk-Übertragungswagen und zwei Fernseh-EB-Fahrzeugen (EB=Elektronische Berichterstattung) das größte Regional-Studio des NDR.



2017 - Das modernisierte Studio Oldenburg an der Adolf-Grimme-Straße 30. Bis auf einige Um- und Erweiterungsbauten ist es noch das Haus von 1960 (siehe Bild oben).