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Die Geschichte der Spedition Deus > Seite 5 von 10


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| 1929 bis 1945 |



Am 1. Oktober 1929 kam mit Johann Friedrich Bernhard Busch
(* 23. September 1898 + 10. Februar 1977) ein ausgewiesener Speditionskaufmann aus Bremen, als Geschäftsführer zur Firma F.W. Deus. Nach dem Tode des Firmeninhabers Ernst Deus, im Jahre 1933, trat Bernhard Busch als persönlich haftender Gesellschafter in die Firma ein. Damit war aus dem Einzelunternehmen eine Gesellschaft geworden. Die Vertretung lag allein bei Bernhard Busch. Die von Charlotte Schnegelsberg, Erna Schnegelsberg und Bernhard Busch betriebene Gesellschaft bestand bis zum 31. Dezember 1944.
Am 1. Januar 1945 wurde Bernhard Busch Alleininhaber der Firma F.W.Deus. Über Pacht- und Mietverhältnisse zwischen den Familien Schnegelsberg und Bernhard Busch gab es weiterhin vertragliche Bindungen mit der Gründerfamilie.




 

BERNHARD BUSCH

Bernhard Busch hatte mit den Prokuristen Richard Petzold (*1911 +1986) und
Erwin Freier
(*1908 +2003) zwei Mitarbeiter beschäftigt, die sich beide für das Unternehmen
F.W. Deus unermüdlich eingesetzt haben. Petzold wurde 1936 als Buchhalter und Freier 1948 als Speditionskaufmann eingestellt. Sie blieben bis zu ihrer Pensionierung und danach dem Unternehmen verbunden.
Ihrem Einsatz ist es u.a. zu verdanken, das die Spedition F.W. Deus die schweren Zeiten, vor und nach dem zweiten Weltkrieg, wirtschaftlich überstanden hat.





1928 wurde am Bahnhofsplatz 8 das alte Betriebsgebäude abgerissen und ein neues, größeres errichtet. Auf dem Bild oben wurde das Haus im Jahr 1941, anlässlich der 50jährigen Wiederkehr der Bestellung als "bahnamtlicher Güterbestätter", festlich geschmückt.

Zu den Aktivitäten der Firma gehörten, laut einem Prospekt aus dem Jahr 1934, außer dem Hauptgeschäft der bahnamtlichen Rollfuhre, Speditionen innerhalb Deutschlands und nach allen Weltplätzen, Verzollungen, Sammelladungen, Möbeltransporte in gepolsterten Möbelwagen über ganz Europa und in Möbelkisten nach Übersee, die Verpackung von Möbeln, Gemälden, Porzellan und anderen Gegenständen, die Lagerung ganzer Möbelausstattungen in separaten Räumen, Transporte von Geldschränken, Dampfkesseln, Eisenkonstruktionen sowie Roll- und Kohlefuhrwerke.





Bild oben:
Das erste, am 20. August 1936, in Oldenburg angemeldete motorisierte Umzugsfahrzeug der Firma Deus. Es handelte sich um ein Wechselkofferfahrzeug. Der nur am Rahmen verschraubte Aufbau konnte gelöst und mit Winden abgehoben werden. Danach konnte ein anderer Aufsatz angebracht werden. Den Holzaufbau auf dem Opel-Blitz Fahrzeug fertigte die Oldenburger Firma Böseler.



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